Rechtsmittel gegen die Einstellungsverfügung

Wir hatten ein Verfahren aus Opportunitätsgründen eingestellt. Es meldete sich ein Rechtsanwalt, mit Originalvollmacht und bittet um Aktenübersendung. Mein erster Gedanke war, dass er einen “Freispruch” haben will – oder noch nicht weiss, dass das Verfahren schon eingestellt wurde. Die Nachfrage ergab dann folgende interessante Geschichte: Der Geschäftsführer war leicht erstaunt, als bei einem normalen “vielen Dank für Ihre Bestellung” auch eine Vorkasse-Rechnung dabeilag. Das war Anlas mal beim Lieferanten nachzufragen – und ließ die Stimmung in besorgt/alarmiert umschlagen: Der Stammlieferant – sichtlich peinlich berührt – äußerte ja auf keinen Fall die langjährige gute Geschäftsbeziehung belasten zu wollen. Aber er unterliege gewissen Zwängen. Und da es eine negative Bonitätsauskunft gäbe müsse man leider auf Vorkasse bestehen. Die Eigenauskunft bei der entsprechenden Auskunftei ergab dann noch größere Stirnfalten: Die GmbH war im Schuldnerverzeichnis eingetragen – Haftbefehl zur Abnahme einer eidesstattlichen Versicherung. Das Schuldnerverzeichnis lies sich recht schnell bereinigen, Zahlung von rund 5.500 €, Quittung ausstellen lassen und damit den Eintrag löschen lassen ...Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK