Im Einfluss-Bereich von Gemeinde oder Reiseveranstalter?

Das ist hier die Kernfrage. Und eine durchaus mehrsinnige und -deutige. Eindeutig aber die Rechtsauffassung des Amtsgerichts München dazu im folgenden Fall.

Ein erst gestern veröffentlichtes, rechtskräftiges Urteil des Amtsgerichts München zum Reiserecht, das bereits im Januar ergangen war, macht Schlagzeilen wegen der unappetitlichen Gründe, welche die Klägerin zur Begründung ihrer Klage gegen den Reiseveranstalter geltend machte. Die spätere Klägerin buchte bei einer Reiseveranstalterin für den Oktober 2011 eine dreiwöchige Pauschalreise in die Türkei. Sie bezahlte dafür 2079 Euro.

Eine Woche nach ihrer Ankunft erkrankte die ganze Familie an Fieber und Durchfall, die spätere Klägerin musste sich sogar für zwei Tage in stationäre Behandlung begeben.

Wieder zuhause verlangte sie von der Reiseveranstalterin 60 Prozent des Reisepreises zurück sowie Schadenersatz wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit, insgesamt 2910 Euro. Die Erkrankung sei verursacht worden durch den Badestrand, der durch Fäkalien verunreinigt gewesen sei ...

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