Geschäftsführer in der Krise

Es klingt immer gut auf Visitenkarten oder dem Briefpapier: Geschäftsführer. Aber man sollte sich auch mit den Schattenseiten beschäftigen. In letzter Zeit waren wieder diverse Maßnahmen gegen Geschäftsführer zu verzeichnen:

1. Strafanzeigen

Regelmäßig wird gegen Geschäftsführer ermittelt. Da sind zunächst die üblichen Tatbestände, wie Veruntreuung von Arbeitnehmeranteilen zur Sozialversicherung oder Insolvenzverschleppung. Die Geschäftsführer bekommen per Post mitgeteilt, dass gegen sie wegen derartiger Delikte ermittelt wird. Und sie werden zu einer Anhörung bei der Polizei eingeladen.

Aber auch Ermittlungen wegen Betruges sind möglich. Wenn beispielsweise der Geschäftsführer Ware bestellt oder Aufträge auslöst, obwohl er weiß, dass er die dann folgenden Rechnungen nicht bezahlen kann.

In diesen Fällen sollte der höflichen Einladung der Polizei nicht gefolgt werden, selbst wenn Kaffee und Kuchen angeboten werden. Es sollte ein Anwalt eingeschalten werden. Denn der Rechtsanwalt kann zunächst Akteneinsicht beantragen. Danach kann dann das weitere Vorgehen beraten werden.

2. Steuern

Vielfach kommt in der Krise das Finanzamt und will die Geschäftsführer in die persönliche Haftung nehmen ...

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