Arbeitsgerichte kosten Geld

Bei uns übrigens schon immer, in Großbritannien erst seit 29. Juli 2013.

Da sehen Sie mal, wo es noch Sparpotentiale für die Regierung ihrer Majestät gibt. Es gehörte – anders als in Deutschland – stets zum sozialen Selbstverständnis, dass arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen gebührenfrei möglich sind. Den eigenen Anwalt musste man immer schon zahlen (immer selbst, wie in § 12a ArbGG). Im so unkapitalistischen Deutschland hat man bei der letzten Reform schon vor Jahren das Kostenprivileg für die Klagerücknahme beseitigt; lediglich der Vergleich ist kostenfrei geblieben. Jetzt rücken die Briten nach, um wenigstens eine Teilfinanzierung des Systems aus Gebühren zu bestreiten. Anders als hierzulande leistet man sich aber keine Tabellen ...

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