Ärger mit Wahlkampfspot

Wie der Spiegel berichtet, haben die Republikaner Ärger mit ihrem Wahlkampspot. Nachdem man ja schon über Geschmack bekanntlich streiten kann und die Inhalte eher flach sind, sahen sich die Wahlkampstrategen sogar genötigt bei den Komparsen zu tricksen.

Nach der Darstellung der Agentur, die die Komparsen für den Clip aus Ihrem Pool bereitstellte, hatte diese nur die Information, es handele sich um ein Musikvideo für eine unter polnischen Management stehenden Rockband. Die engagierten Komparsen haben unter diesem Vorzeichen in dem Video getanzt, wobei keine Musik zu hören gewesen sei und die gesamte akustische Untermalung erst später hinterlegt wurde.

Die finale Version des Videos haben die Komparsen gar nicht gesehen und wurden daher sicher überrascht, als sie sich in einem Wahlkampfvideo der Republikaner wiederfanden. Die Reaktion von Freunden und Verwanden dürfte dann entsprechend ausgefallen sein. Genau dieser Überraschungsaspekt hat die Agentur, die die Komparsen in ihrer Kartei hatte nun veranlasst, gegen den Werbespot vorzugehen. Sie argumentiert, die Komparsen hätten den Job nie angenommen, wenn sie gewusst hätten, für wen Sie Ihr Gesicht zur Verfügung stellen.

Das Landgericht Berlin hat im Rahmen einer Einstweiligen Verfügung den Werbespot nun verboten und der Agentur bzw ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK