Platt

Ich.

Der Kläger will viel – so um die 1,5 Mio. wegen Diskriminierung. Er hat dazu auch viel vorzutragen (so ca. 120 Seiten 10 p Schriftgröße, Zeilenabstand 1, bedruckbare Ränder maximal ausgenutzt), ebenso wie der Kollege, der ihn seit einiger Zeit vertritt (etwa gleiche Materialstärke). Nur Substanz hat das alles nicht so sehr, weshalb PKH (rechtskräftig) abgelehnt wurde, die Beiordnung ebenso und es überhaupt schwer ist, herauszufinden, worin die Verletzungshandlung bestehen soll. Nebenbei sind wohl alle relevanten Fristen versäumt. Alles nach unserer subjektiven Meinung, die insoweit aber erst einmal vom Gericht geteilt wurde.

Aber das ist ja im Einzelnen noch offen, weshalb wir es hier nicht breittreten wollen. Offen, weil das Verfahren, die Klage ist von 2011, noch beim Arbeitsgericht anhängig ist. Was nicht dessen Schuld ist. Sondern die des Klägers. Und das verstehe ich einfach nicht mehr:

Das Schicksal der H.

Anfänglich war der Kläger alleine, hatte keinen Rechtsanwalt. Das Gericht – zumindest das Arbeitsgericht – muss ihm dann von Gesetzes wegen ein wenig unter die Arme greifen, weil es ihm an Rechtsbeistand fehlt. Prozessrecht hat ja Tücken, so wurde die Klage in einem Monat eingereicht, die Begründung aber in einem anderen. In der Güteverhandlung war die Vorsitzende H. tätig. Sie ist für ihre Genauigkeit gefürchtet/geachtet, je nach Position. Sie gab sich große Mühe, dem Kläger auf drei Seiten Hinweise zu geben, wie er eventuell so vortragen könne, dass die Frist u.U, noch gewahrt sei – weil es vielleicht neuere Ereignisse in einer Kette gäbe -, und ihm zu erklären, warum man den bisherigen Vortrag noch nicht als ausreichend ansehen dürfe und so fort.

Für diese Sauerei hat er sie erst einmal wegen Befangenheit abgelehnt.

Frau H. stand kurz vor der Pensionierung. Durch die Ablehnung kam das Verfahren ins Stocken. Ein halbes Jahr später hieß es, eine neue Vorsitzende übernehme die Kammer, da Frau H ...

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