Insolvenzvermeidung: Vergleiche mit Banken

In meinen Einsätzen am Runden Tisch mit Gläubigern zur Vermeidung einer Insolvenz spielen Gespräche/Verhandlungen mit Banken eine große und entscheidende Rolle. Banken sind häufig die bedeutendsten Gläubiger und oft deshalb schwierige Verhandlungspartner, weil Sicherheiten wie Globalzession, Grundpfandrecht, Bürgschaft usw. ein geringeres Risiko in einem Insolvenzverfahren suggerieren: dingliche Gesellschafts-Sicherheiten werden zu Absonderungsrechten im Insolvenzverfahren.

Risiken und Nebenwirkungen einer Insolvenz für Banken

Die Praxis zeigt aber, dass in vielen Fällen Banken trotz Besicherung erheblich Federn lassen müssen – sind sie wie auch die Unternehmerseite auf die Figur Insolvenzverwalter und seine Verwertung angewiesen und führt die Verwaltervergütung zu hohen Kosten. Hinzu kommt, dass für bürgende Gesellschafter bei der Unternehmensinsolvenz oft die Privatinsolvenz vorgezeichnet ist. In vielen Insolvenzverfahren sehen sich Banken – neben ihren Verlusten – zusätzlich noch Insolvenzanfechtungs-Ansprüchen des Verwalters ausgesetzt, weil etwa bei drohender Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens/Unternehmers noch Kreditlinien zurückgeführt wurden.

Insolvenzszenario: Anfechtung mit abwägen

Für eine Verhandlung mit Banken ist es daher notwendig, auch etwaige Anfechtungsansprüche zu berücksichtigen – solche sollten dann sorgsam in die Waagschale einer auch für Gläubiger ratsamen Insolvenzvermeidung geworfen werden ...

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