Das Märchen von der Verschlüsselung – NSA kommt durch die Hintertür

Zuerst war es nur ein Gerücht, nun gab es die Bestätigung. Online-Protokolle wie HTTPS und SSL schützt nicht vor den Geheimdiensten. Eins wird jedoch deutlich, die Geheimdienste sind nicht im Besitz eines Masterkeys wie zunächst vermutet.

Dabei ist die Schwachstelle nicht die Verschlüsselungsmethode an sich, sondern die Hintertüren, die sich die Geheimdienste einrichten lassen. Sicher ist, dass Geheimdienste in den USA und in Großbritannien Verschlüsselung umgehen, unterminieren und teilweise auch knacken. Diese Enthüllungen haben die Geheimdienste vergeblich versucht zu verhindern.

Methoden TOP SECRET

Gelungen ist es ihnen allerdings, dass keine technischen Details bekanntgegeben wurden. Die Presse hat sich insofern auf einen Kompromiss eingelassen. Notwendig sei das Verschweigen von Details, damit Terroristen nicht auf abhörsichere Methoden ausweichen würden.

Es gibt also noch sichere Verschlüsselungsmethoden, aber welche dies sind dürfen Bürger zur ihrer Sicherheit nicht erfahren.

Irreführung des Innenministers

Wir erinnern uns an eine Empfehlung des Innenministers Friedrich, der die Bürger dazu aufgefordert hat, selbst zu verschlüsseln. Er hatte nach seiner Aufklärungsmission in den USA bereits vor Wochen die Debatte um PRISM und Co. für beendet erklärt. Stellt sich die Frage, ob Herr Friedrich zu dem damaligen Zeitpunkt von den Amerikanern nicht ausreichend über Bullrun informiert wurde oder er bewusst einen zahnlosen Tiger zum Schutz empfohlen hat ...

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