Wer die Teilnahme am Arbeitsprogramm verweigert, riskiert Streichung von Sozialhilfe (BGE 8C_962/2012)

Der Beschwerdeführer – ein Informatiker – wurde seit Oktober 2009 vom Sozialdienst der Gemeinde Bern unterstützt. Da sich die Integration in den ersten Arbeitsmarkt als schwierig erwies, wurde er 2011 für die Teilnahme an einem Test-Arbeitseinsatz aufgeboten, um seine Arbeitsmotivation zu beweisen. Zu diesem Zweck sollte er sich bei der Reinigung städtischer Parkanlangen für einen Monatslohn von CHF 2'600.00 zur Arbeitsaufnahme melden. Der Beschwerdeführer hat sich geweigert, diese Stelle anzutreten. In der Folge wurde ihm für die Zeit, welche der Einsatz gedauert hätte, die Sozialhilfe gekürzt. Zur Begründung brachte der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, dass die Stelle bei der städtischen Reinigung nicht geeignet gewesen sei, seine Arbeitsmotivation als Informatiker abzuklären. Zudem sie ihm diese Tätigkeit nicht zumutbar, weil sie keine Rücksicht auf seine Fähigkeiten und bisherigen Tätigkeiten nehme. Und schliesslich würden seine Chancen, künftig eine Anstellung als Informatiker zu finden, durch diese Arbeitsstelle geschmälert ...Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK