NSU: Die Notrufe aus Zwickau

Neben einem BKA-Kommissar, der im November 2011 Holger G. befragt hat und einer Zeugin, die vor dem Mord an Ismail Yasar 2005 in Nürnberg zwei Radfahrer gesehen hat, beschäftigte sich der Senat heute auch mit den Notrufen vom 07. November 2011, als die Wohnung von Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt explodierte und ausbrannte. Aus diesen Anrufen – und aus einem Handyvideo einer Anwohnerin – wurde erneut deutlich, wie heftig die Wohnung gebrannt hat.

Während einige Anrufer sachlich ihre Notrufe absetzten (“kohlrabenschwarzer Rauch” bzw. “in der Frühlingsstraße 26 ist was explodiert, da brennt das ganze Haus”), sind andere Anrufer offenbar näher am Geschehen gewesen. Ihre Aufregung war deutlich sprübar – vor allem, wenn sie zunächst eine Ansage der Feuerwehr Zwickau anhören mussten, dass derzeit alle Leitungen belegt seien und man am Apparat bleiben möge ...

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