Frage nach geplanter Schwangerschaft kostet Arbeitgeber mehr als 10.000 EUR Entschädigung

Manchen Arbeitgebern scheint die Existenz des AGG völlig unbekannt zu sein, wie ein gestern beendetes Berufungsverfahren vor dem Landesarbeitsgericht (LAG) Düsseldorf (AZ: 4 Sa 480/13) zeigt.

Die betroffene Arbeitnehmerin war neben ihrer selbständigen Tätigkeit als Heilpraktikerin mit 80 Stunden monatlich bei einem Grundgehalt von zunächst 960,00 € zzgl. Umsatzprovision bei der Beklagten, die Schönheitsbehandlungen anbot, tätig.

Am 11.10.2011 erhielt die Klägerin vom Prokuristen der Beklagten eine E-Mail mit dem Betreff „Berufs- vs Familienplanung“.

In Kenntnis der bevorstehenden Heirat der Klägerin wurde gefragt, ob „eine Schwangerschaft 2012 möglich bzw. gewollt“ sei oder die Klägerin dies für „nächstes Jahr ausschließen könne“. Dies sei für die weitere Personalplanung wichtig ...

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