Kein Vorsteuerabzug aus Strafverteidigungskosten

Setzt sich ein Unternehmer gegen einen Straftatverdacht zur Wehr, kann er die mit Honorar an seinen Strafverteidiger entrichtete Umsatzsteuer nicht als Vorsteuer abziehen. Der Verteidiger wird für den Unternehmer in erster Linie tätig, um mögliche Strafen gegen ihn zu verhindern. Die Leistung begründet jedoch für den Unternehmer kein Recht auf Vorsteuerabzug, entschied nun auch der Bundesfinanzhof (BFH, Urteil vom 11.04.2013 – V R 29/10).

Bundesfinanzhof in München / Foto: Oliver Raupach (CC BY-SA 2.5)

Abziehen kann der Unternehmer nur Vorsteuern für solche Leistungen, die von Dritten „für sein Unternehmen“ ausgeführt wurden. Streitig war in der Sache, ob Strafverteidiger ihre Leistung für das Unternehmen oder für den Unternehmer als Privatpersonen erbracht hatten ...

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