Handel mit ausländischen Herkunftsnachweisen gestartet

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Was lange währt, wird endlich gut. Gilt die Redensart auch für die Möglichkeit, ausländische Herkunftsnachweise in das Herkunftsnachweisregister (HKNR) beim Umweltbundesamt (UBA) übertragen zu können? Es scheint so.

Stromversorger brauchen Herkunftsnachweise (HKN), um jenseits der EEG-Förderung gegenüber Letztverbrauchern belegen zu können, wie viel ihrer gelieferten Energie aus erneuerbaren Quellen stammt. Spätestens ab dem 1.11.2014 dürfen sie dafür aber nur noch HKN verwenden, die im HKNR des UBA geführt werden. Dafür dürften bei weitem nicht genügend Nachweise zur Verfügung stehen, die hierzulande ausgestellt werden. Der Bedarf wird daher überwiegend mit solchen aus ausländischen Registern zu decken sein.

Rund 200 Tage, nachdem das HKNR beim UBA in Betrieb gegangen ist, wurde es erfolgreich an die europäische Schnittstelle der Association of Issuing Bodies (AIB Hub) angeschlossen. Damit besteht eine elektronische und automatisierte Verbindung, über die Nachweise nunmehr aus ausländischen Registern in das deutsche Register übertragen werden können. Auf der Internetseite www.hknr ...

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