Dreibeinige Hündin „Kaya“ darf nicht mehr ins Büro

Über den Fall der dreibeinigen Hündin „Kaya“ ist an dieser Stelle bereits berichtet worden. Viele Mitarbeiter einer Düsseldorfer Werbeagentur hatten Angst vor „Kaya“ und wagten sich nicht mehr ins Büro von Frauchen, weil der Hund knurrt, die Zähne fletscht oder bellt. Gegen das Verbot ihres Arbeitgebers, den Hund mit ins Büro zu bringen, erhob die Hundehalterin vor Klage vor dem Arbeitsgericht. Im April hatte das Arbeitsgericht Düsseldorf „Kaya“ in Augenschein genommen: Lammfromm war das Tier in den Gerichtssaal gehumpelt und hatte mit treuem Blick die Herzen der Zuschauer erobert. Doch die Arbeitsrichterin ließ sich nicht beirren und hielt fest: „Im Büro kann das natürlich ganz anders aussehen.“ Nunmehr setzt das Arbeitsgericht dem Treiben ein Ende: Der Hund muss zu Hause bleiben, befand das Gericht (Arbeitsgericht Düsseldorf, Urteil vom 4.9.2013 - 8 Ca 7883/12). Die Kammer sah es nach Vernehmung von Zeugen als erwiesen an, dass sich sowohl Mitarbeiter als auch einer der Geschäftsführer von dem Hund bedroht fühlten. Ob dies letztlich im Charakter des Hundes begründet sei, könne dahinstehen. Auf jeden Fall seien Arbeitsabläufe gestört worden ...

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