Unterlassungsanspruch bezüglich der Verbreitung eines 40 Seiten umfassenden Textes...

Update zu: http://archiv.twoday.net/stories/444868249/ Bei Openjur ist noch nichts online, daher hier nach ZUM 2012, 574 ff. der Volltext vom Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 27. März 2012 � 11 U 66/11. I. Die Klägerin macht Ansprüche wegen behaupteter Urheberrechtsverletzung an einem wissenschaftlichen Werk geltend. Die Klägerin hat eine im Jahre 2006 veröffentlichte Habilitationsschrift mit dem Titel »Deutsch als internationale Wissenschaftssprache �« verfasst. Der Text der Arbeit umfasst (ohne Vorwort und Literaturverzeichnis) rund 425 Seiten; sie gliedert sich in die Abschnitte I. Im Vorfeld des Boykotts II. Der Boykott III. Gegenaktionen IV. Verhandlungen V. Auswirkungen Der Beklagte zu 2) hat im Jahre 2010 im Verlag der Beklagten zu 1) ein Buch veröffentlicht mit dem Titel »Die Macht der Sprache �«; der Text umfasst 106 Seiten. Auf Seite 33 beginnt das Kapitel »Deutsch als internationale Wissenschaftssprache«, auf Seite 43 das Folgekapitel »Der Erste Weltkrieg, der Wissenschafts- und Sprachboykott«. Bei beiden Kapiteln wird als Fußnote zur Kapitelüberschrift auf das Werk der Klägerin verwiesen. Das nächste Kapitel, »Die Entwicklungen nach dem Zweiten Weltkrieg«, beginnt auf Seite 70. In den beiden Kapiteln »Deutsch als internationale Wissenschaftssprache« und »Der Erste Weltkrieg, der Wissenschafts- und Sprachboykott« sowie auf den ersten Seiten des nachfolgenden Kapitels finden sich zahlreiche Passagen, die Ähnlichkeiten mit Passagen aus dem Werk der Klägerin aufweisen. Das Landgericht hat die Klage abgewiesen. Zur Begründung hat es ausgeführt, es komme nicht darauf an, ob das Buch der Klägerin in seiner Gesamtheit ein geschütztes Werk darstelle, da der Beklagte nicht das gesamte Buch übernommen habe ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK