Ist es noch ein Traumberuf?

Nur noch kleine Leute, die mit großen Paragraphen hantieren?

Eine kleine Bestandsaufnahme: Es gibt immer mehr Anwälte und Anwältinnen, es gibt darunter solche, denen Gehälter von rund 1000 Euro pro Monat gezahlt werden, Zeitarbeitsfirmen setzen Anwältinnen und Anwälte als Projektmitarbeitende in Kanzleien ein und ziehen sie danach wieder ab.

Diese Entwicklung hat Gründe. Auch der Berufsstand der Rechtsanwälte muss gewissen Mechanismen des Marktes gehorchen. Das wird etwa hier deutlich, wenn es um das Werben um gutes Personal auf der einen und das Finden einer guten Anstellung auf der anderen Seite geht. Es gibt letztlich keine Gründe, warum die Anwaltschaft von Entwicklungen, die andere akademische Berufsgruppen erleben, verschont bleiben sollte.

Dennoch lässt sich feststellen, dass der Anwaltsberuf scheinbar seinen Reiz nicht verloren hat. Viele junge Männer und Frauen entschließen sich zunächst für ein juristisches Studium und anschließend für eine Karriere als Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt ...

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