Notärztliche Kompetenzen bei der Entscheidung zwischen tot und lebendig

………….werden nicht nur bei Ihnen Fragen aufwerfen. Wenn Sie von dem heute berichteten Fall lesen, zu dem es in dem dazu gehörigen Bericht hiess:

“Notärzte hätten vor Ort die angeblich Tote untersucht und keine Lebenszeichen festgestellt, sagte Deister. Die Rettungskräfte hätten an der Unfallstelle ein EKG erstellt und bei der Frau keine Vitalzeichen festgestellt. Darum und aufgrund der sehr schweren Kopfverletzungen sei die Frau als klinisch tot eingeschätzt worden – also nicht für tot erklärt worden, wie Deister sagte. „Was dann genau passiert ist, weiß keiner.“

So wirklich beruhigen mag das niemanden. Dass keiner weiss, was dann genau passierte. Wo Notärzte (Plural!) deren Tod feststellten. Was – auch wenn dieser “nicht erklärt” worden sei – nach sich zog, dass anschliessend die “Tote” im Sarg abtransportiert wurde.

Mal so zum Grübeln: Was glauben SIE so – wie lange steht eine normalerweise wirklich tote Leiche in Sarg am Unfallort, ist im Sarg unterwegs und steht dann so üblicherweise an mehr oder weniger arbeitsreichen Tagen einer Pathologie in derselben im Sarg abgestellt hier oder da, bis dann irgendwer mal den Deckel vielleicht wieder hebt, um ihr beim letzten Weg durch die Pathologie und im Anschluss an diese weiter Aufmerksamkeit und die eine oder andere Behandlung widerfahren zu lassen, die Tote dann erfahren?

Im berichteten Fall schenkte ein Pflerger dem Sarg und der vermeintlich Toten darin in der Pathologie dann Aufmerksamkeit. Und zum Glück ahnungslos aber eben damit auch das Leben. Wir wollen uns kaum vorstellen, wie man sich als Pfleger und als Patientin gleichermassen “zu Tode erschrecken” könnte, wenn der Deckel für die eine endlich wieder hochgeht und für den anderen einen unerwartet atmenden (?), pulsierenden (?) oder wie sonst auch immer als lebend erkennbaren Patienten für ihn freilegt ...

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  • Frau in Sarg abtransportiert - obwohl sie lebt

    merkur-online.de - 6 Leser - Itzehoe - Eine Frau ist nach einem Unfall bei Itzehoe im Sarg in der Pathologie gelandet - obwohl sie lebt. Sie gehörte zu den Opfern eines Verkehrsunfalls. Ein aufmerksamer Pfleger bemerkte, dass die angebliche Leiche noch atmet.

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