Kein Mitverschulden eines Motorradfahrers wegen Nichttragens von Motorradschuhen

Das Oberlandesgericht Nürnberg (OLG) hat mit Beschluss vom 09.04.2013 (Az.: 3 U 1897/12) in einem Berufungsverfahren entschieden, dass das Tragen von Motorradschuhen zum eigenen Schutz eines Motorradfahrers zur Vermeidung einer Mitschuld derzeit noch nicht erforderlich ist. Es ging vor dem OLG um Schadensersatzansprüche des Klägers aus einem Verkehrsunfall im Sommer 2010. Der Beklagte kollidierte mit dem Kläger beim Rückwärtsausparken aus einer Parklücke. Das Fahrzeug traf mit dem hinteren Stoßfänger das Motorrad des Klägers auf der rechten Seite. Es entstand am Stoßfänger des PKW eine scharfe Kante, an der sich der Kläger am rechten Fuß schwer verletzte, worauf kurz nach dem Unfall eine Unterschenkelamputation erfolgen musste. Der Kläger trug einen Motorradhelm, Motorradjacke, Motorradhandschuhe, eine Arbeitshose und Sportschuhe ...

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