Im Urteil vergessen, den Typ des AAK-Messgeräts anzugeben? Macht nix!

...aber nur, wenn das Urteil nur eine Möglichkeit übrig lässt:

Auf die an sich notwendige ausdrückliche Bezeichnung der Art des Messverfahrens in den Urteilsgründen kann bei einer Verurteilung nach § 24a Absatz I, Absatz III StVG aber dann ausnahmsweise verzichtet werden, wenn sich der Gerätetyp neben seiner – wie hier erfolgten – Nennung im Bußgeldbescheid unzweifelhaft den sonstigen Urteilsgründen entnehmen lässt (OLG Bamberg, Beschluss vom 09.02.2006 – 3 Ss OWi 1376/05 = BA 43 [2006], 409 f.; vgl. auch OLG Bamberg, Beschluss vom 09.06.2010 – 2 Ss OWi 805/10 [unveröffentl.]). Dies ist vorliegend unbeschadet des von der GenStA bemängelten Fehlens „differenzierter Ausführungen zum Messverfahren“ jedoch noch der Fall, wie sich für den Senat insbesondere aus der wiederholt thematisierten Einhaltung der sog. Wartefrist von 20 Minuten zwischen Trinkende und (erster) gerichtverwertbarer Messung (vgl. hierzu ausführlich OLG Bamberg, Beschluss vom 21.08.2009 – 2 Ss OWi 713/09 = DAR 2010, 143 ff. = BA 47 [2010], 134 ff. = OLGSt § 24a Nr ...

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