Arbeitsministerium: Neuer Kodex verbietet Anrufe und E-Mails nach Dienstschluss

Angestellte des Bundesarbeitsministeriums sollen in ihrer Freizeit dienstlich nicht mehr gestört werden. Ausnahme: Wenn etwas “unaufschiebbar” ist. Darauf haben sich Personalrat und Leitung des Hauses nach langen Verhandlungen geeinigt. Das berichtet unter andern die Süddeutsche Zeitung. Damit zieht das Arbeitsministerium mit den Autobauern Daimler und VW gleich (wir berichteten). Laut Süddeutsche gibt es inzwischen auch bei der Telekom, bei Eon, bei Puma und bei BMW ähnliche Beschränkungen.

Nach den neuen Regeln ist die ungeplante dienstliche Kontaktaufnahme nur möglich, wenn die zu erledigenden Aufgaben “unaufschiebbar” seien, “den Charakter einer Ausnahmesituation” hätten und nicht “bis zum nächsten Dienstbeginn” warten könnten, so die Süddeutsche. Der Kreis der eingeschalteten Personen sei “so klein wie möglich zu halten” ...

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