Bootsverkehr im Vogelschutzgebiet

Wenn bereits die Belastungsgrenze für geschützte Vogelarten durch den vorhandenen Bootsverkehr auf einem See überschritten sein soll, kann eine durchgeführte FFH-Prüfung zur Errichtung einer Steganlage, die den Wassertourismus fördern soll, erhebliche Beeinträchtigungen für ein Vogelschutzgebiet nicht ausschließen. Eine solche fehlerhafte Annahme führt vorläufig zur Wiederherstellung der aufschiebende Wirkung gegen die erteilte Genehmigung.

So das Verwaltungsgericht Schwerin in dem hier vorliegenden Eilvefahren, mit dem der BUND sich gegen die Errichtung einer Steganlage mit Fahrgastschiffanleger in der Schweriner Schlossbucht gewehrt hat. Die Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Schwerin hatte dem Eigenbetrieb SDS Anfang 2013 die Errichtung der Steganlage mit einer Gesamtlänge von über 90 m genehmigt, die neben dem Fahrgastschiffanleger auch 22 Liegeplätze für Sportboote umfassen sollte ...

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