Zuteilung von Kindergartenplätzen

Zuteilung von Kindergartenplätzen muß gerecht erfolgen.

Das VG Hannover – 3 B 4548/13 – entschied über die Zuteilung von Kindergartenplätzen. Das nun fünfjährige Kind wurde zunächst vormittags betreut. Für das neue Jahr wollte sie erneut vormittags betreut werden, da ihre Mutter wegen der Betreuung des jüngsten Kindes in Elternzeit gehen wollte. Stattdessen wurde dem Kind durch die Kindergartenbetreiberin ein Platz in einer Nachmittagsgruppe zugewiesen. Die Betreiberin des Kindergartens und der Sozialträger beriefen sich u.a. auf fehlende Plätze. Zwar seien in der begehrten Vormittagsgruppe einige Plätze noch nicht vergeben, aber diese seien für Kinder freizuhalten, die im Laufe des Kindergartenjahres drei Jahre alt werden würden und dann in diese Gruppe wechseln sollten. Ferner befinde sich das Kind auf Platz zehn der Warteliste für die Vormittagsgruppe. Die Betreiberin der Kindertageseinrichtung verteidigte ihre Entscheidung ebenfalls. U.a. hätten Eltern anderer Kinder eine Arbeitsstelle am Vormittag nachgewiesen. Ferner sei eine Kapazitätserweiterung wegen der begrenzten räumlichen und baulichen Gegebenheiten nicht möglich. Auch aus pädagogischen Gründen sei eine Gruppenerweiterung nicht machbar.

Das sah das VG Hannover anders ...

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