Kriminalpolitischer Parteien-Check zur Bundestagswahl 2013 (Teil 7 – Piratenpartei)

Dieser Beitrag wurde von Simon Egbert verfasst. Allgemeines und Gestaltung

Screenshot der Webseite https://www.piratenpartei.de/politik/wahl-und-grundsatzprogramme/wahlprogramm-btw13/

Das “Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2013″ der Piratenpartei Deutschland ist mit “Wir stellen das mal infrage” betitelt und besteht in der 166 Seiten starken pdf-Version (Größe: 1,05 MB)1. Darüber hinaus liegt auf der Webseite der Piratenpartei das Wahlprogramm als HTML-Dokument, als PDF Version in leichter Sprache, im ePub-Format, und in verschiedenen Audioformaten vor.

Das Front-Cover des Programms zeichnet sich farblich durch einen orangefarbenen Grundton und der zum Teil blau hinterlegten Überschrift aus. Das Logo der Partei steht tendenziell im Hintergrund und auch der Name der Partei selbst hat eher untergeordneten visuellen Status. Insgesamt macht das Cover einen frischen, aber keineswegs unangepassten Eindruck.

Der eigentliche Text des Wahlprogramms beinhaltet wenige auffällige Stilelemente, lediglich der Einsatz von Fotos vor jedem Kapitel fällt in dieser Hinsicht auf. Diese scheinen sich alle auf eigene parteipolitische Veranstaltungen zu beziehen. Weiterhin ist auffällig, dass auf semantischem Wege eine Verbindung von Partei und Wählern hergestellt werden soll (z.B. “unserer Bürger- und Freiheitsrechte”, S.152). Das Programm selbst besteht aus 12 Kapiteln, denen eine knapp einseitige Einleitung vom Parteivorsitzenden Bernd Schlömer (der im Übrigen qua Ausbildung am IKS Kriminologe ist) voransteht. Dort schreibt er, dass es das Ziel der Partei sei, in den Bundestag einzuziehen und dass die Piraten “(ändern) wollen, wie Politik gemacht wird und so auch die Politik selbst” (S. 7). Einen konkreten kriminalpolitischen Bezug findet man in dieser Einleitung nicht, lediglich der Hinweis, dass die Piratenpartei für eine “solidarische, lebenswerte Gesellschaft” (ebd.) steht, lässt erste entsprechende inhaltliche Tendenzen erahnen ...

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