Bezeichnung als “Winkeladvokat” ist nur “begrenzt herabsetzend”

Meint der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts im Urteil vom 2. Juli 2013 (Az. 1 BvR 1751/12). Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass der Begriff nach seiner Entstehungsgeschichte jemanden meint, der ohne Anwalt zu sein, heimlich (daher “im Winkel”) juristische Tätigkeiten ausübt. Also jemand, der keine Qualifikation hat. Das OLG Köln (Urt. 18. Juli 2012, Az. 16 U 184/11) war noch zum Ergebnis gekommen, dass ein Rechtsanwalt, dem „Winkeladvokatur“ vorgeworfen wurde, einen Unterlassungsanspruch hiergegen hat ...

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