“Für meine Semmeln fahr’ ich meilenweit………..”

…………..wenn das nun die einen oder anderen ein klitzekleines bisschen an eine Werbung erinnert, die nur Kamele ansprechen kann, ist das nur zufällig.

Ich weiss natürlich, ich provoziere damit. Weniger die armen Höckertierchen, die gar nichts dafür können, aus irgendeinem Grund zu Lebenwesen mit mässigem Verstand sprichwörtlich geraten zu sein. Wohl aber diejenigen, die es (wie klug sähen DAS wohl die Höckertierchen an, würde man sie fragen?!?) auch noch als genussreiche Gewohnheit, als “chic” oder eben als gewollten, freiwilligen, alles andere als suchtbedingten “Genuss” ansehen, sich mit Zigaretten die eigene Gesundheit zu ramponieren, die der passiv Rauchenden mal ausser Betracht gelassen.

Nein, um das Rauchen geht es hier nicht. Sondern nur um die Anlehnung an den Gedanken, wie weit man für den eigenen gesuchten und gewünschten (echten, nicht gesundheitsschädlichen) Genuss gehen würde.

Mein Grossvater fuhr dafür weit.

Ein paar Jahre lang, als er mit einen kleinen Obsthandel in seinem DKW über Land fuhr

(wir sind nicht der erste und letzte Generation, die in mehr als ihrem ursprünglich erlernten Beruf ihr Ein- und Auskommen verdiente)

und dabei so manchen Blick und Einblick nebenbei auch in die Küchen erhielt, wie ihn in heutigen Medien dann Frank Rosin “und Kollegen” zum mehr oder wenigen wohligen Schaudern und Spiel mit Gänsehaut der Zuschauer bildschirmtechnisch in Wohnzimmer der Deutschen spiegeln und senden, bevor sie dann in derselben jeweiligen Sendung für küchentechnische und kulinarische Generalüberholungen sorgen.

Ich lernte als Kind von meinem Grossvater, was man in Küchen erleben und sehen kann und worauf ich achten solle. Bei fremden Küchen, für meine eigene eh.

In späteren Jahren fuhr er auch und noch immer gern über Land. Mit seinem kleinen bordeauxroten R4. Und oft mit mir ...

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