Rechtliche Herausforderungen für Startups

Innovative Ideen, ein gewinnbringendes Geschäftsmodell und schnelles Wachstum sind die zentralsten Elemente für ein erfolgreiches Startup. Mittlerweile gehört allerdings auch die rechtliche Absicherung des eigenen Geschäftsmodells zu den wesentlichen Voraussetzungen für eine Marktbehauptung und einen erfolgreichen Exit.

Schutz vor Ideenklau

Sobald man als Startup den Markt betritt, sind Nachahmer meist schnell zur Stelle. Auch wenn eine Idee an sich nicht geschützt ist, gibt es dennoch viele rechtlich Möglichkeiten, um sich vor Nachahmer zu schützen und seine eigene Marktposition zu behaupten.

Zunächst sei hier das Urheberrecht genannt, welches beispielsweise Fotografien, Kunstwerke, Computerprogramme oder Musikstücke schützt. Sobald ein solch urheberrechtlich geschütztes Werk ohne die Einwilligung des Urhebers vervielfältigt, auf einer Website veröffentlicht oder sonst wie genutzt wird, kann der Urheber selbst oder der Inhaber der Nutzungsrechte Unterlassungsansprüche und ggfs. Schadensersatz geltend machen.

Für alle wesentlichen Unternehmensbestandteile, die nicht durch das Urheberrecht geschützt sind, wie beispielsweise Logo, Unternehmensname und Designs, bietet sich der Schutz über eine Eintragung beim Deutschen Patent- und Markenamt an. Hier können Patente, Marken und Geschmacksmuster geschützt werden. Während Patente vor allem technische Erfindungen schützen, kann eine Markeneintragung beispielsweise das eigene Unternehmenslogo vor Nachahmung bewahren. Hier ist ein frühestmöglicher Schutz für Unternehmen entscheidend, da im Markenrecht der Grundsatz der Priorität gilt d.h. die zeitlich frühere hat Vorrang vor der späteren Anmeldung. Nichts ist ärgerlicher als das Etablieren einer starken Marke, um dann festzustellen, dass man sie nicht im Geschäftsverkehr nutzen kann ...

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