E-Commerce in Griechenland

1. Griechischer E-Commerce: Warum gerade jetzt so attraktiv für deutsche Onlinehändler?

Neben Diskussionen zu Herabstufung von Bonitäten, Schuldenschnitten und Korruption wächst der E-Commerce im Land der Philosophen im Stillen.

Pressemitteilungen zu erneuten finanziellen Hilfestellungen der anderen EU-Staaten sorgen für multilateralen Konfliktstoff. Doch was oft vernachlässigt wird ist die Tatsache, dass die Wiege der Demokratie schon lange vor der Wirtschaftskrise einem Strukturwechsel unterworfen war. Seit nun mehr 40 Jahren vollzieht das Land einen Wandel von einem agrarwirtschaftlichen Land zu einer modernen Dienstleistungsnation. Eine Herausforderung für eine der innovativsten Branchen im Dienstleistungsbereich - der E-Commerce.

1.1 Griechischer E-Commerce in Zahlen

Laut der Datenauswertung für 2012 veröffentlichte die, von führenden nationalen E-Commerce-Verbänden in ganz Europa gegründete, Vereinigung „Ecommerce Europe“ Zahlen zur E-Commerce-Entwicklung der europäischen Staaten. Hierbei belief sich die gesamte E-Commerce-Wirtschaft der südeuropäischen Länder auf 32,4 Mrd. €. Ein Wachstum von 29,3 % im Vergleich zum Vorjahr 2011 konnte verzeichnet werden. Griechenland ist eines der am schnellsten wachsenden Online-Märkte in Europa, so „Ecommerce Europe“. Die Zahl der Online-Käufer hat jetzt 1,9 Millionen erreicht, gegenüber 1,5 Millionen (27%) im Jahr 2011. Jeder Käufer tätigte im Durchschnitt 20 Einkäufe via Internet (14 - 15 Einkäufe im Vorjahr), monetär gemessen über 1.500 € im vergangenen Jahr, verglichen mit 1.200 € im Jahr 2011.

1.2 Trend geht vermehrt zu Onlinekäufen – auch im traditionsbewuss-ten Griechenland

Aufgrund oder vielleicht sogar dank der Wirtschaftskrise verglichen viele griechische Kunden Preise und Waren online ...

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