Scheidung von Homo-Ehen

Seit 2001 können Schwule und Lesben in Deutschland eine Lebenspartnerschaft eingehen. Doch auch hier kann es zu einer Trennung und damit einer Scheidung kommen. Nur wie läuft eine Homo-Scheidung ab? Zwei Betroffene erzählen ihre Geschichte.

Am Anfang der Ehe von Wolfgang und Alexej war alles traumhaft. Verliebt, verheiratet und glücklich. Sie wurden in ihrem Freundeskreis selbstverständlich akzeptiert und galten als das Traumpaar. Leider konnten die beiden das Glück nicht halten.

Als Wolfgang durch sein Hochzeitsalbum blättert und von der Feier erzählt, lächelt er. Für die beiden war es ein wundervoller Tag. Auf den Fotos sind nur lachende Gesichter zu sehen. Doch nach sieben Jahre Ehe, also einer Lebensgemeinschaft, haben sie sich nach drei Trennungsjahren endgültig getrennt. Nach der Hochzeit waren die Beiden unzertrennlich, doch im verflixten siebten Jahr scheiterte ihre Liebe. Sie hatten sich auseinandergelebt.

Allerdings kann man bei homosexuellen Paaren nicht von einer „Scheidung“ sprechen, sondern eher von einer „Aufhebung“. Ehe und Scheidung sind in Deutschland Dinge, die nur heterosexuellen Menschen vorbehalten sind. In Deutschland ist die gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft seit dem 1. August 2001 gesetzlich geregelt. Im Mai 2011 wurden knapp 34.000 eingetragene Lebenspartnerschaften registriert, davon wurden 60 % von Männern geschlossen.

Nun zur eingehenden Frage: Wie läuft eine Homo-Scheidung ab:

Die Voraussetzungen für eine Aufhebung der Lebenspartnerschaft sind wie bei einer normalen Scheidung (z.B. Dauer des Getrenntlebens) ...

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