Handyverkäufer als Datenkrake?

Handyverkäufer als Datenkrake?

Frau Milz war erregt, als Sie über den Ablauf ihres Handykaufs bei einem

Telekommunikationsanbieter in berichtete.

Völlig unverständlich war der Verbraucherin, dass Name und Anschrift abgefragt

und in den Computer eingetragen wurde. „Ich wollte nur ein Handy (ohne Vertrag)

gegen Barzahlung erwerben. Wenn eine Eieruhr gekauft wird, fragt doch auch

keiner nach Name und Anschrift und registriert die Daten!“

Sicherlich ist mittlerweile üblich geworden, dass bei Verträgen regelmäßig mehr Angaben abverlangt als gebraucht werden. Denkern Sie an einen Internetshop wo

man sich auch beim Kauf einer Eieruhr datentechnisch nackig machen muss.

Der Gesetzgeber hat für hier keine Form und Inhalt festgelegt

Es bleibt also den Vertragsparteien überlassen wie diese den Vertrag

ausgestalten.

Ihre Datenwut begründen die Verkäufer unterschiedlich: Mal wird die

Datenerfassung damit begründet, dass so Gewährleistung - und Garantierechte

durch den Käufer besser durchgesetzt werden können,oder der Gesetzgeber habe dies so festgelegt.. Oder es wird ein Verkauf ohne Namensangabe

ganz verweigert. Im Handel mit Handys und Prepaidkarten

ist diese Informationsgier allerdings historisch durch Vorgaben der

Bundesnetzagentur und die Rechtsprechung gewachsen ...

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