Der mit erweitertem Aufgabenkreis beauftragten Verfahrensbeistandes des Kindes

Die Übertragung des erweiterten Aufgabenkreises nach § 158 Abs. 4 S. 3, Abs. 7 S. 3 FamFG auf den berufsmäßig tätigen Verfahrensbeistand dient vorrangig der Klärung, dass dieser Anspruch auf die erhöhte Entgeltpauschale von 550 € je Kind hat. Weder bedarf es einer abschließenden gerichtlichen Festlegung, mit welchen konkreten Bezugspersonen der Verfahrensbeistand Gespräche führen soll, noch ist der Verfahrensbeistand im Rahmen seiner eigenständigen Ermittlung der Kindesinteressen auf Gespräche mit in dem Bestellungsbeschluss etwa bezeichneten Bezugspersonen beschränkt.

Hierbei ist zum einen zu berücksichtigen, dass § 158 Abs. 4 S. 3 FamFG nach der gesetzgeberischen Intention insbesondere vor dem Hintergrund der vergütungsrechtlichen Vorschriften zu sehen ist (BT-Drucks. 16/6308, S. 240). Werden dem berufsmäßig tätigen Verfahrensbeistand die Aufgaben des erweiterten Aufgabenkreises nach § 158 Abs. 4 S ...

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