Vorfälligkeitsentschädigung bei Immobilienkrediten in der Scheidungsphase

Selten ist das Haus oder die Eigentumswohnung bei einer Trennung der Ehepartner schuldenfrei. Der Immobilienkredit befindet sich mitten in einer zehnjährigen Zinsbindung. Unabhängig davon, ob die Ex-Ehegatten das Familienheim veräußern wollen bzw. müssen oder ob einer der beiden die Immobilie übernimmt, das Scheidungsurteil leistet keinen Beitrag zur Auseinandersetzung der gemeinsamen Immobilieninvestition.

Die Banken, Sparkassen oder Volksbanken blocken und kassieren Vorfälligkeitsentschädigung ab! Wird die Immobilie inmitten eines Zinsbindungszeitraums veräußert, verlangt die Bank eine hohe Vorfälligkeitsentschädigung. Will einer der beiden Ehegatten die Immobilie allein weiter nutzen und den Darlehensvertrag unter Entlassung des ehemaligen Partners fortführen, bereiten Banken erfahrungsgemäß vielen Betroffenen erhebliche Schwierigkeiten, da sie nicht ohne Weiteres einen Wechsel in der Person des Darlehensnehmers akzeptieren, sondern z.T. auch in diesem Fall hohe Vorfälligkeitsentschädigungen für die vorzeitige Rückzahlung des Darlehens verlangen.

Darlehensbeendigung wegen falscher WiderrufsbelehrungAuf Grund der höchstrichterlichen Rechtsprechung können die meisten Darlehensnehmer ihren Vertrag ohne die Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung beenden, weil viele Banken, Sparkassen und Volksbanken in ihren Darlehensverträgen keine korrekte Widerrufsbelehrung erteilt haben. So können viele Darlehensverträge jederzeit, also nach vielen Jahren, widerrufen werden ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK