Bürogemeinschaften: Kein Vorsteuerabzug bei unzureichender Leistungsbeschreibung

Rechnungsangaben wie„Personalgestellung – Schreibarbeiten“ sowie „andere Kosten: ... Büromaterial, Porto, EDV, Fachliteratur“ sind keine ausreichende Konkretisierung der abgerechneten Leistungen (BFH 15.5.12, XI R 32/10) Geklagt hatte ein Anwalt, der mit einer Steuerberater-GmbH, deren Mitgesellschafter er war, eine Bürogemeinschaft hatte. Er nahm auf der Grundlage einer mündlichen Vereinbarung Leistungen dieser Gesellschaft in Anspruch (u.a. Personalüberlassung, Ausführung von Schreibarbeiten, Gestellung von Büromaterial, EDV und Fachliteratur) und leistete im Laufe des Jahres hierfür pauschale monatliche Abschlagszahlungen. Die GmbH erteilte unterjährig Rechnungen über diese Abschlagszahlungen. Nach einer Umsatzsteuer-Sonderprüfung versagte das FA den Vorsteuerabzug aus den Abrechnungen der GmbH an den Rechtsanwalt. Einspruch und Klage vor dem FG waren erfolglos. Auch der BFH sah das nicht anders: Fehlen einer Rechnung die für den Vorsteuerabzug erforderlichen Angaben nach § 14 Abs. 4 Nr. 5 UStG oder sind sie unzutreffend, besteht für den Leistungsempfänger grundsätzlich kein Anspruch auf Vorsteuerabzug. In diesem Fall beschränkten sich die Rechnungsangaben auf „Personalgestellung – Schreibarbeiten“ sowie „andere Kosten: ... Büromaterial, Porto, EDV, Fachliteratur“ ...Zum vollständigen Artikel

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