Rezension Zivilrecht: Geschlossene Fonds

Lüdicke / Arndt, Geschlossene Fonds, 6. Auflage, C.H. Beck 2013 Von ref. iur. David Eckner, Düsseldorf Wenige Rechtsakte haben in der Europäischen Union für so lange und hitzige Diskussionen gesorgt, wie die Richtlinie 2011/61/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2011 über die Verwalter alternativer Investmentfonds und zur Änderung der Richtlinien 2003/41/EG und 2009/65/EG und der Verordnungen (EG) Nr. 1060/2009 und (EU) Nr. 1095/2010, ABl. EU Nr. L 174, 01.07.2011, S. 1, oder kurz: AIFM-Richtlinie. Die Richtlinie harmonisiert die Vorschriften über sog. Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFM), die innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) alternative Investmentfonds (AIF) anbieten und verwalten. Durch den umfassenden Anwendungsbereich der AIFM-Richtlinie werden damit auch erstmals geschlossene Fonds reguliert, die in Deutschland aus finanzaufsichtsrechtlicher Perspektive bislang etwa nur Prospektpflichten unterlagen. Die unter dem Politikum „Grauer Kapitalmarkt“ für Aufsehen gesorgten, geschlossenen Fonds werden mit der AIFM-Richtlinie auf europäischer Ebene nunmehr vollumfänglich harmonisiert, aus grauem wird weißes Asset Management. Den rechtlichen, steuerlichen und wirtschaftlichen Grundlagen dieser geschlossenen Fonds widmet sich das nunmehr in sechster Auflage erschienene Handbuch „Geschlossene Fonds“, herausgegeben von Prof. Dr. Jochen Lüdicke (Freshfields Bruckhaus Deringer LLP) und Dr. Jan-Holger Arndt (White & Case LLP). Das Handbuch wurde verlegt in der blauen Praktiker-Reihe des C.H. Beck Verlags, aus dem ähnliche Standardwerke, wie etwa das von Weitnauerherausgegebene Handbuch Venture Capital(derzeit 4. Auflage 2011) sowie das jüngst erschienene Handbuch Private Equity, herausgegeben von Eilers/Koffka/Mackensen (2. Auflage 2012), stammen ...Zum vollständigen Artikel


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