Merkel, Mannheimer, Medien – und das erstaunliche “Medienmarketing” der Opposition im Wahlkampf

Die Bundeskanzlerin besucht das KZ Dachau.

Sie ist damit die erste, die als amtierende(r) Bundeskanzler(in) überhaupt das KZ Dachau besucht.

Der in seiner zu geringen Sensibilität im Umgang mit Israel und damit verbundenen geschichtlichen Belangen gerügte Amtsvorgänger hat in seiner Amtszeit das KZ Dachau nicht besucht.

Der Besuch Angela Merkels erfährt dennoch geteiltes Feedback, obgleich er eigentlich schon aufgrund der im vorangegangenen Satz erwähnten Tatsache nicht nur kritisch beachtet, sondern auch positiv zu werten sein könnte. Und offenbar auch im Besonderen von demjenigen so bewertet wird, der sie dazu eingeladen hatte.

Und dessen Blickwinkel und derjenige der Menschen, für die er stellvertretend steht, wäre vielleicht der eigentlich interessanteste.

Und daneben gibt es noch zwei Punkte, die einen genaueren, zweiten Blick lohnen:

1. Der (kritisierte) Zeitpunkt des Besuches.

2. Diejenigen, die diesen kritisieren.

Sachlich und auf zweiten Blick betrachtet, mal näher hinguggen?

1.

Kritisiert wird, dass der Besuch (erst) im Wahlkampf stattfinde. Und, dass er eingebettet wurde zwischen – so wird gesagt – “unpassenden” Wahlkampfterminen im “Bierzelt”.

Der Besuch erfolgte auf Einladung von Max Mannheimer. Und auch zeitlich so gewählt, nicht von Wahlkampfteam Angela Merkels so gesucht und ausgewählt, terminiert.

Man darf davon ausgehen, dass Max Mannheimer und seinem hellwachen Geist ungeachtet seines hohen Alters durchaus zum Zeitpunkt der Einladung bekannt war, dass Angela Merkel sich zum Zeitpunkt des Besuches mitten in der Schlussphase des Wahlkampfes befinden würde und daher auch am Tag des Besuches bereits weitere Termine eben bei “klassischen” Wahlkampfterminen und deren Locations wahrnehmen würde ...

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