EU-Kommission vergibt 50. Forschungsbeihilfe im Rahmen der EID für VAMPIRE-Projekt : 1,5 Mio Euro

Die Europäische Kommission hat am 20.8.2013 ihre 50. Forschungsbeihilfe im Rahmen der Europäischen Industriedoktorate (EID) vergeben.

Die Finanzhilfe in Höhe von 1,5 Mio. EUR wird der Erforschung neuer Antikörper zugute kommen, die die Blutgefäße eines Tumors zerstören und den Tumor vernichten.

Das sogenannte VAMPIRE-Projekt (Vascular Antibody-Mediated Pharmaceutically Induced tumour Resection) steht unter der Leitung der Universität Birmingham im Vereinigten Königreich und des niederländischen Biotechnologieunternehmens SomantiX mit Sitz in Utrecht.

Die Forschungsarbeit des Projekts wird von europäischen Hochschulen, Unternehmen und Forschungszentren unterstützt, darunter die ETH Zürich und die gemeinnützige Krebsforschung im Vereinigten Königreich.

Das EID-Konzept ist auf Projekte ausgerichtet, die Partner aus Wirtschaft und Hochschulwesen in zwei Ländern zusammenzubringen.

Das Europäische Industriedoktorat wurde 2012 als Pilotprojekt im Rahmen der Marie-Curie-Maßnahmen (MCM), also der europäischen Forschungsstipendien, auf den Weg gebracht. Durch das EID-Konzept sollen Doktoranden Berufserfahrung in herausragenden Forschungsprojekten sammeln können und mehr junge Menschen für eine wissenschaftliche Laufbahn begeistert werden.

Um für eine EID-Förderung in Frage zu kommen, muss ein Projekt ein Unternehmen und einen akademischen Partner aus zwei Ländern zusammenbringen.

Durch die dreijährige EID-Förderung können die Forschenden abwechselnd in beiden Ländern tätig sein, sei es in den Universitätslabors oder den Geschäftsräumen, und sie werden von Mentoren aus dem Privatsektor und der Universität betreut. Das Curriculum der Ausbildung umfasst auch nicht-wissenschaftliche Fähigkeiten wie Unternehmensführung, Kommunikation und die Verwaltung geistigen Eigentums ...

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