Swisscom: Kein Modem- oder Routerzwang, aber …

Internet-Zugang ist in Deutschland bei vielen Anbietern für Konsumenten nur noch möglich, wenn dafür Modems oder Router des jeweiligen Anbieters verwendet werden. In diesem Zusammenhang stellen sich nicht nur Fragen zur Netzneutralität, sondern es ergeben sich auch mögliche Sicherheitslücken: Internet-Anbieter haben freien Zugang zum lokalen Netzwerk daheim beim Konsumenten und kennen auch die verwendeten WLAN-Passwörter. Ausserdem werden Modem- und Router-Zugangsdaten sowie WLAN-Passwörter zentral beim Anbieter gespeichert, so dass diese Daten in die Hände von Kriminellen fallen oder für staatliche Überwachung missbraucht werden könnten.

In der Schweiz ist Swisscom die führende Anbietern für Internet-Zugang. Meine Fragen nach Modem- oder Routerzwang beantwortete Swisscom wie folgt:

«[…] Kunden von [Swisscom] haben selbstverständlich die Möglichkeit, ein eigenes Gerät einzusetzen – zum Beispiel eine Fritz!Box. Voraussetzung ist, dass die Fremdgeräte mit den von Swisscom vorgegebenen Parameter konfiguriert werden können. Für Dienste wie Voice over IP werden zwingend Geräte von Swisscom benötigt.»

Grundsätzlich besteht bei Swisscom demnach kein Modem- oder Routerzwang. Bei der Verwendung von Modems und Routern von Swisscom werden die entsprechenden Zugangsdaten einschliesslich WLAN-Passwörter allerdings zentral gespeichert:

«Ist ein Gerät von Swisscom im Einsatz, so werden standardmässig die Login-Daten für den Router und die WLAN-Zugangsdaten im Swisscom Kundencenter gespeichert ...

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