Kommentar: RWE, E.On und Co. drohen schon lange mit Abschaltungen, endlich machen sie ernst

Sehr geehrte Leserinnen und Leser! Seit Wochen und Monaten laufen Peter Terium und Johannes Teyssen, die Chefs von RWE und E.On durchs Land und verkünden, sie werden Kraftwerke abschalten, wenn die Regierung nicht ein paar neue Subventionen für fossile Kraftwerke springen lässt. Während konservative Medien panisch vor dem Blackout warnen, ist die viel wichtigere Frage, wann machen Terium und Teyssen ihre Drohungen endlich wahr. Bei RWE scheint es jetzt soweit zu sein. Terium kündigte an 3100 Megawatt fossile Kraftwerksleistung in Deutschland und den Niederlanden abzuschalten. Die Begründung ist besonders erhellend: Kohle- und Gaskraftwerke und selbst abgeschriebene Atomkraftwerke sind gegenüber den Erneuerbaren Energien nicht mehr wirtschaftlich. Kraftwerke mit weiteren 6000 Megawatt Leistung stünden unter kritischer Beobachtung. Auch bei E.On werden Stilllegungen von insgesamt 11000 Megawatt diskutiert. Hier zeigt sich, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien nun auch ökonomisch zum Klimaschutz führt. Die Schließung der fossilen klimaschädlichen Kraftwerke ist ein großer Erfolg, der weit früher gelingt, als viele geglaubt haben. Damit eröffnet sich auch die Perspektive, dass Atomkraftwerke früher als im Atomgesetz festgelegt, abgeschaltet werden und trotzdem zusätzlich mit dem Schließen von Kohlekraftwerken Klimaschutz gelingt. Vor wenigen Jahren hat kaum jemand diese Grüne Zielvorstellung für möglich gehalten. Doch die Ankündigungen von RWE und E.On zeigen, dass dies schon in den nächsten Jahren Realität wird ...Zum vollständigen Artikel


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