Facebook testet Bezahldienst für Kunden

Erst kürzlich hatten wir in unserem Blogartikel Anonyme Bezahldienste unter Druck durchaus kritisch darüber berichtet, dass die Nutzung der bekanntesten Online-Bezahlsystemen für den Kunden heute zwingend mit der Preisgabe seiner Identität verbunden ist und eine anonyme Vornahme von Zahlungen im Internet angesichts der durch die Europäischen Union und die USA angestrebten strengeren Regelungen für den Geldtransfer im Internet zukünftig möglicherweise ausgeschlossen sei.

Facebook geht noch einen Schritt weiter

Wie nunmehr über die Online-Plattform des amerikanischen Business-Magazins Forbes berichtet wurde, testet das schon häufiger als Datenkrake kritisierte Social-Network Facebook derzeit einen eigenen Online-Bezahldienst. Diese Information löst bei uns nicht nur positive Bilder aus…

Das getestete System soll zwar nicht, wie z.B. via PayPal, die eigentliche Zahlungsabwicklung für den Kunden übernehmen, allerdings soll der Kunde durch diesen Service entlastet werden, indem er, bei zunächst ausgewählten Partnern, mit Daten bezahlen kann, die zuvor bei Facebook hinterlegt wurden.

Bei den erhobenen Daten handelt es sich vornehmlich um Bank und Kreditkartendaten, die als sensibel einzustufen sind.

Aber ist das wünschenswert?

Stell Dir vor, alle wissen, was Du online kaufst

Wir haben uns daher die Frage gestellt, welche Vor- und Nachteile dieses Verfahren für den Kunden hat.

Vorteile für den Kunden:

Wer häufig und bei unterschiedlichen Anbietern im Netz kauft, muss stets aufs Neue seine Bezahldaten eingeben und läuft sicher ab und an Gefahr, hier Eingabefehler zu produzieren. Der Rückgriff auf einen zentralen Speicherort, von dem aus diese Informationen auf „Klick“ automatisch ergänzt werden, ist da äußerst charmant ...

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