Vorsteuer: Leistungsbeschreibung zur Rechnung auch durch ergänzende Geschäftsunterlagen?

Der Vorsteuerabzug setzt eine ordnungsgemäße Rechnung mit hinreichend konkreter Leistungsbeschreibung voraus, woran es bei der Abrechnung von Beratungsleistungen nicht selten mangelt. Das FG Berlin-Brandenburg hat insofern jüngst geurteilt, eine hinreichende Leistungsbeschreibung i.S. von § 14 Abs. 4 Nr. 5 UStG liege nicht vor, wenn die Rechnung lediglich pauschale Honorare pro Person/Tag und pro Monat ausweise, ohne dass ersichtlich sei, welche Art von Leistung genau vergütet werde (FG Berlin-Brandenburg 29.11.12, 5 K 5274/10). Der BFH hat nun die Rechtsfrage zu klären, ob ergänzende Geschäftsunterlagen, auf die die Rechnung Bezug nimmt, nur dann bei der Beurteilung, ob die Rechnung eine hinreichende Leistungsbeschreibung enthält, zu berücksichtigen sind, wenn diese der Rechnung beigefügt sind (Rev. BFH V R 28/13)? Unternehmerin U machte in ihrer Umsatzsteuererklärung für 2004 Vorsteuerbeträge aus zwei Rechnungen der B-GmbH vom 28.12. und 30.12.04 in Höhe von insgesamt 21.000 EUR geltend. Im Zuge einer Außenprüfung versagte das FA diesen Vorsteuerbetrag mit der Begründung, die U habe nicht nachgewiesen, dass die fraglichen Rechnungen (inzwischen) beglichen worden seien, sodass der Vorsteuerabzug nach § 17 UStG berichtigt und zurückgefordert werden müsse ...Zum vollständigen Artikel


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