Notwehrmass(nahme), Strafmass, Augenmass – Vom Einsatz im Dienst bis zum Einsatz des Rechtsmittels ?

Der Polizeibeamte hat in diesem Fall und diesem Bericht zufolge Berufung eingelegt. Überraschung? Für mich nicht wirklich, wie mancher vielleicht bereits in und zwischen den Zeilen des Beitrags “Kleiner Leitfaden für künftige Polizeischläge durch den Sachverständigen?” lesen konnten, überrascht mich die damit zum Ausdruck kommende, das Urteil und die darin liegende Beurteilung seines unangemessenen Verhaltens keineswegs.

Manche Verfahren bilden nicht nur nachdenklich stimmende Quais-Anleitungen zum How -to-do und wie man es besser gemacht hätte ab. Nicht immer im Sinne von: Was man besser gar nicht gemacht hätte. Undnicht nur : Besser nicht SO gemacht hätte, sondern wenn schon, dann eben lieber auf diese und jene dann beschriebene Weise. Auch noch so gut gemeinte Ausführungen von Sachverständigen werden vom Empfängerhorizont eben immer auf die unterschiedlichste Weise als Signal aufgenommen und [miss]verstanden.

Ebenso allzu[sic !] schonend gehaltenes Strafmass, das noch milde ausfällt, wo ein Polizeibeamter schon einmal jedenfalls aufgefallen sein soll. Und auch bei seinerzeit nicht weiter erfolgten Ermittlungen oder gar Verfahren ein Gedanke mehr nicht unangebracht scheint, ob (Unschuldsvermutung bei früheren Auffälligkeiten hin oder her) das jetzt zu beurteilende Verhalten, auch en passant des Strafverfahrens, im Umgang mit dem Opfer und gezeigter Einsicht, erklärter oder fehlender (angemessener) Entschuldigung mit dem Urteil künftig angemessenerern Einsatz im Dienst wie überhaupt mit Bürgern und Mitmenschen erwarten lassen werden ...

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