Was die neueste Facebook-Kündigung mit Stephen Hawking zu tun hat.

Ja, Sie haben es ja auch gehört: Da postet einer auf Facebook ein Bild, wie er seine Braut auf der Hochzeit trägt. Zu seinem Nachteil gereicht ihm nur, dass er einen schweren Bandscheibenvorfall hatte – angeblich – und dass er deshalb krankgeschrieben („arbeitsunfähig“, § 3 EFZG) war. Das Foto sah sein Arbeitgeber und warf ihm genesungswidriges Verhalten vor – mit den üblichen Folgen (Rauswurf, Klage, Vergleich). Soweit können Sie es in der Presse lesen.

Unermüdlich muss man da stets auf die „Krankheitskultur“ hinweisen. Während es in der Presse an Erklärungen und Beispielen zum Thema nur so wimmelt, fiel mir beim Beispiel „Zoobesuch mit gebrochenem Arm“ (das der Anwalt des Klägers völlig in Ordnung findet) nur wieder Böses ein. Denn ehrlich: Wenn ich nicht boxe, kann ein Gipsarm sicher hinderlich sein, aber hindert er an jeder Arbeit? Wer in den Zoo geht, kann auch telefonieren oder einarmige Tätigkeiten ausführen.

Böse, ich weiß.

Aber wahr und ein internationales Phänomen ...

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