Wenn das Hochwasser geht – und die Schulden bleiben

Die bangen Fragen nehmen jedes Mal mit dem steigenden Hochwasser zu. Was kann gerettet werden vor dem Schlamm und der Flut? Wo bringen wir die Dinge hin, die wir retten wollen? Kommt es zu einer Evakuierung und kommt diese rechtzeitig?

Doch was ist, wenn das Hochwasser weg ist und nur der Schlamm und die Sorgen bleiben. Die Sorgen vertreiben Versicherungen leider selten, die Flutwelle und die Überschwemmungen haben sie vermehrt.

Häufig tritt der Fall ein, dass, wenn schon einmal ein Schadensfall eingetreten war, die Betroffenen zwar noch eine Gebäudeversicherung bekommen, nicht aber eine Absicherung gegen Elementarschäden, die vor den finanziellen Folgen eines erneutem Hochwassers schützt.

Dieses ist eine Ernüchterung und eine harte Erkenntnis für alle, die schon im Jahre 2002 ihr Hab und Gut durch das Hochwasser verloren haben. Damals erhielten die Opfer, die eine Versicherung hatten, den Wert für ihr Gebäude zurück. Bedingung war, dass das Gebäude an derselben Stelle wieder aufgebaut wurde. Wenn das Haus jedoch versetzt wieder aufgebaut wurde, erhielt man nur den Zeitwert. Die ist häufig nur ein Bruchteil vom Eigentum. Hierdurch wurden viele dazu gezwungen, am selben Ort zu bleiben – auch auf die Gefahr hin, dass ein erneutes Hochwasser und eine darauf folgende Überschwemmung erneut alles zerstört ...

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