Krise, welche Krise?

Gerade habe ich etwas darüber geschrieben wie Krisen verlaufen, nun drängt sich Research in Motion (RIM) in die die Schlagzeilen und liefert genau dafür ein beinahe idealtypisches Beispiel. Man könnte meinen der Hersteller der Blackberry-Geräte habe dies absichtlich gemacht um mein Schaubild zu illustrieren. Blackberrys waren jahrelang das Nonplusultra der mobilen Kommunikation in Unternehmen - jeder hatte so ein Ding. Die Abwärtsspirale begann mit einer kompletten Fehleinschätzung des Marktes. Als Apple im Jahr 2007 das iPhone und Google das Betriebssystem Android vorstellten, schien im Hause RIM nicht jeder realisiert zu haben, dass ein radikaler Wandel bevorstehen würde. Die Touch-Geräte und die Idee, die Geräte für Drittanbieter zu öffnen, würden den Markt - wie wir heute wissen - vollkommen umkrempeln. Ehe RIM es sich versah, war das Unternehmen abgehängt. Die Geräte wirken lahm und altmodisch, das Betriebssystem veraltet. Auch der Kauf des Software-Herstellers QNX, der das System für die kommenden Geräte liefern sollte, konnte den Umschwung nicht einleiten, zumal sich die Einführung neuer Geräte mehrfach verzögerte. Blackberrys verloren weiter an Marktanteilen ...Zum vollständigen Artikel


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