Dessous statt Schokolade: Ferrero lässt Bordellwerbung verbieten

In den S-Bahnhöfen München Flughafen und München Marienplatz zog Anfang des Jahres eine Blondine in Spitzenunterwäsche die Blicke der Herren auf sich. Mit dem Slogan „Sie lieben Obst? Hier findet Man(n) die heißesten Früchtchen der Stadt“ bewarb sie vor rosarotem Hintergrund auf einem Werbeplakat ein Münchener Bordell Namens „Mon Cherie“.

Bordellname “Mon Cherie” verletzt Markenrechte bezüglich Pralinen

Wie die Süddeutsche Zeitung http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ferrero-klagt-gegen-bordell-werbung-suesse-versuchung-1.1740461 jüngst berichtete, sah der italienische Süßwarenhersteller Ferrero durch diese Werbung seine Rechte aus der Marke „Mon Chéri“ beeinträchtigt. Seine Argumentation: Die Bordellwerbung nutze auf unlautere Weise die Wertschätzung des Publikums für die bekannten Branntweinpralinés aus und sei damit rufschädigend.

Die Vorschrift, auf welche sich Ferrero sich in diesem Zusammenhang offensichtlich berief, ist § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG ...

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