Kommentar: Solarzölle - Einigung zwischen EU-Kommission und China

Sehr geehrte Leserinnen und Leser! Es ist gut, dass die Strafzölle von 47 Euro-Cent auf chinesische Module abgewehrt wurden. Damit wird der Ausbau der Stromerzeugung aus Fotovoltaik in Europa weitergehen können. Die Festlegung von Mindestpreisen ist allerdings keine optimale Lösung, weil dadurch weitere Preissenkungen ein damit einhergehendes stärkeres Marktwachstum und die Energiewende sowie der Klimaschutz behindert werden. Auch den wenigen Siliziummodulherstellern um Pro Sun, auf die die Beantragung der Solarzölle zurückgeht, werden die angekündigten Klagen gegen die europäisch-chinesische Einigung nicht helfen. Kurzfristig nicht, weil Klagen sehr lange dauern und langfristig auch nicht, weil Innovationsentwicklungen und damit weitere Preissenkungen nicht aufzuhalten sind. Schon mittelfristig werden sich hochpreisige Module, geschützt durch Mindestpreise oder gar Solarzölle, nicht wirklich halten können. Aktuell haben schon Dünnschichtmodule, die nicht von den Zöllen oder Mindestpreisen berührt sind, einen starken Wettbewerbsvorteil durch die Ankündigung der Solarzölle erhalten. Dünnschichtmodule werden unberührt von Zöllen und Mindestpreisen weitere Innovationsfortschritte und damit Preissenkungen schaffen und damit im Fotovoltaikmarkt immer mehr Anteile des Siliziummarktes übernehmen; vor allem dann, wenn Pro Sun weiter versucht mittels staatlicher Regulationen höhere Marktpreise zu halten ...Zum vollständigen Artikel

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