Hessen nimmt Kampf gegen internationale Steuerkriminalität und aggressive Steuergestaltungen auf

“Steuerkriminalität und aggressive Steuergestaltungen sind keine Kavaliersdelikte – sie schädigen das Steueraufkommen und sind Zeichen mangelnder Solidarität mit der Gesellschaft”, erklärte der Hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer (CDU) heute in Wiesbaden. “In den vergangenen Jahren sind die Anforderungen an die hessische Finanzverwaltung durch die steigende Internationalisierung der Steuerdelikte deutlich gewachsen.” Dieser Entwicklung habe die hessische Steuerverwaltung seit vielen Jahren durch verschiedene organisatorische und personelle Maßnahmen konsequent Rechnung getragen. Eine quantitativ und qualitativ angemessene Personalausstattung sei unabdingbar, um eine gleichmäßige und gerechte Besteuerung auch bei komplexen grenzüberschreitenden Fällen zu gewährleisten, ergänzte Schäfer. “Wir setzen in allen hessischen Finanzämtern speziell geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Außensteuerrecht ein, um Fälle mit Auslandsbezug qualifiziert bearbeiten zu können. Zusätzlich arbeiten im Bereich der Betriebsprüfung landesweit derzeit etwa 40 Fachprüferinnen und Fachprüfer für Auslandsbeziehungen”, betonte der Minister.

Diese Auslandsfachprüfer sind fachlich hochqualifiziert und verfügen über große Erfahrung in allen Fragen der grenzüberschreitenden Besteuerung. Sie stehen in ständigem Erfahrungsaustausch mit den Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Bundesländern sowie dem Bundeszentralamt für Steuern. Auch die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Steuerprüfung wird zunehmend ausgebaut. In enger und professioneller Zusammenarbeit auf allen Verwaltungsebenen hat die hessische Finanzverwaltung schon viele grenzüberschreitende Steuerdelikte und aggressive Steuergestaltungen entdeckt und bekämpft ...

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