Der “Kampf” um die Streitwerte im Arbeitsgerichtsprozess

Bei der Festsetzung des Streitwerts sollen sich Arbeitsgerichte an den Streitwertkatalog halten, den eine bundesweite Kommission erarbeitet hat. Dieser zwei zwar formal für die Gerichte nicht bindend, „sollte aber im Interesse einer möglichst einheitlichen Streitwertgestaltung regelmäßig angewendet werden“, so der Leitsatz des am Donnerstag, 08.08.2013, veröffentlichten Beschlusses des Landesarbeitsgerichts (LAG) Nürnberg (AZ: 7 Ta 41/13).

Im konkreten Fall stritten Arbeitnehmerin und Arbeitgeber um ein qualifiziertes Arbeitszeugnis, die Herausgabe einer Kopie des Arbeitsvertrags und der Gehaltsabrechnungen für 37 Monate sowie die Nachzahlung einbehaltener Vergütung in Höhe von 2.820,00 €.

Der Streit endete mit einem Vergleich, die Anwälte waren aber mit dem vom Arbeitsgericht festgesetzten Streitwert nicht zufrieden, nach dem sich wiederum ihr eigenes Honorar bemisst ...

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