„Schneeschippen“ als haushaltsnahe Dienstleistung steuerlich abzugsfähig?

Der Laie staunt, der Fachmann wundert sich. Mit Gerichtsbescheid vom 23. August 2012 (13 K 13287/10) hat der 13. Senat des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg gegen die Finanzverwaltung entscheiden, dass unter bestimmten Umständen auch Aufwendungen für einen Dienstleister, der „öffentliche Zuwege zum Haus von Schnee und Eis befreit“, als sogenannte haushaltsnahe Dienstleistungen steuerlich abzugsfähig sind.

Vielfach wird beklagt, dass insbesondere das deutsche Steuerrecht viel zu komplex sei. Der Gesetzgeber muss sich nicht wundern, trägt er doch zu einem hohen Anteil durch die irrationale Steuergesetzgebung dazu bei.

In den Medien werden vom Gesetzgeber eröffnete Steuersparmöglichkeiten negativ als „Steuerschlupflöcher“ gebrandmarkt. Damit werden die Tatsachen aber auf den Kopf gestellt ...

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