Wer billig kauft, kauft zweimal“ – Auch im Urheberrecht

„Wer billig kauft kauft zweimal“ – diese Binsenweisheit haben die meisten schon einmal gehört. Und fast ebensoviele (ich schließe mich ein) haben ihre Richtigkeit bereits das eine oder andere Mal am eigenen Leibe zu spüren bekommen. Wer kennt nicht die Katerstimmung, die sich einstellt, nachdem man ein vermeintlich besonders günstiges Schnäppchen – sagen wir vielleicht: auf einer bekannten online Auktionsplattform – wahrgenommen hat, und zuhause feststellen musste, dass die chinesische HD-Kamera nicht „günstig“ sondern einfach nur „billig“ war. Gerade gut genug, um sie im Sondermüll zu entsorgen.

Der Bogen zum Urheberrecht liegt, zugegeben, nicht ganz nahe. Trotzdem kam mir der Spruch in den Sinn, als sich dieses Urteil des Landgerichts Köln vom 17.7.2013 las – das einem allzu billig eingekauften freien Journalisten am Ende über 10.000 € und darüber hinaus noch Auskunft wegen weiterer Schadensersatzansprüche zuerkannte.

Der Kläger, selbstständiger Journalist, hatte für die beklagte Tageszeitung über 400 Zeitungsbeiträge mit regionalem Bezug verfasst, die zwischen 2009 und 2011 auch veröffentlicht worden waren. Vereinbart war ein Zeilenhonorar von sage und schreibe 0,25 €. Dieses Honorar lag deutlich unter dem, was in den gemeinsamen Vergütungsregeln für freie hauptberufliche Journalistinnen und Journalisten bei Tageszeitungen vereinbart ist: Danach wären für Stücke, wie sie der Kläger für die Beklagte verfasste, ein Zeilenhonorar von 0,73 € bis 0,79 € zu zahlen gewesen.

Auf den ersten Blick mag man meinen: Es gilt ja nun Vertragsfreiheit, und es ist doch wohl das Problem des Freiberuflers, wenn er nicht in der Lage ist, ein ordentliches Honorar zu verhandeln. Oder?

Aber in genau diesem Punkt schützt das Urheberrecht den Urheber ein bisschen mehr als andere Freiberufler. Denn nach § 32 S. 1 UrhG hat der Urheber zwar erst einmal nur Anspruch auf die vertraglich vereinbarte Vergütung ...

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2011/03 Mike Monteiro | F*ck You. Pay Me.

Our speaker at the March 2011 San Francisco, CreativeMornings (www.creativemornings.com) was Mike Monteiro, Design Director, and co-founder of Mule Design Studio (www.muledesign.com). This event took place on March 25, 2011 and was sponsored by Happy Cog and Typekit (who also hosted the event at their office in the Mission).

Mike's book "Design is a Job" is available from A Book Apart (www.abookapart.com/products/design-is-a-job)

A big giant thank you to Chris Whitmore (www.whitmoreprod.com) for offering to shoot and edit the video. Photos were graciously provided by Rawle Anders (twitter.com/rawle42).

The San Francisco chapter of Creative Mornings is run by Greg Storey (twitter.com/​brilliantcrank).

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