Verbreitung von Portraits eines Prominenten

Eigener Leitsatz:

Das Verbreiten eines Bildes über das Internet verstößt nicht gegen das Recht am eigenen Bild, wenn es einem höheren Interesse der Kunst dient. Das liegt aber nur dann vor, wenn das Bild über das rein handwerkliche Können hinaus einen weiteren Gehalt besitzt.

Oberlandesgericht Düsseldorf

Urteil vom 23.07.2013

Az.: I-20 U 190/12

Tenor Die Berufung des Beklagten gegen das am 28. November 2012 verkündete Urteil der 12. Zivilkammer des Landgerichts Düsseldorf wird zurückgewiesen. Die Kosten der Berufung trägt der Beklagte. Dieses Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Dem Beklagten bleibt nachgelassen, eine Vollstreckung aus diesem Urteil durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung in Höhe von 10.000,00 � abzuwenden, wenn nicht der Kläger vor Beginn der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. Gründe A) Hinsichtlich des Sach- und Streitstandes erster Instanz wird gemäß § 540 Abs. 1 Nr. 1 ZPO auf die tatsächlichen Feststellungen des angefochtenen Urteils Bezug genommen. Der Kläger ist ein bekannter Berufssportler. Der Beklagte erstellt sogenannte �POP-Art�-Gemälde, die er entweder über eBay oder über seine Homepage www�.de vermarktet. So bot er unter anderem das im Tenor des landgerichtlichen Urteils wiedergegebene Bild, welches den Kopf des Klägers mit einer Kappe zeigt, bei eBay unter der Artikelangabe �POP ART Gemälde/ painting X. Y. � Golf� und der Beschreibung �Golfing Superstar X. Y.� an, welches er tatsächlich zum Preis von 43,50 � verkaufte ...

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